SOUNDSEEING V – Die Klangkünstler

Bewegte Klänge, sprechende Hörner, experimentelle Sounderzeuger…

Atonor

Maximilian Hensel | Antonia Sachse | Benjamin Stache | Ferdinand Störel

Atonor ist ein Zauber aus Elektronik, Akustik, Material, Sensoren, Objekt und Mensch. Gegründet als schulische Arbeitsgemeinschaft vom Klangkünstler Erwin Stache ist Atonor zu einem professionellen Projekt geworden, das schon mehr als 10 Jahre Konzertprogramme, Konzepte und Filme entwickelt, die eine Mischung aus Experiment, Performance, Theater und Rhythmus darstellen. Atonor ist auf zahlreichen Veranstaltungen und Festivals vertreten, immer mit dem Ziel, eine Magie der Dinge zu schaffen, bei welcher der Zuschauer nicht weiß, worüber er mehr staunen soll: Über die Objekte selbst oder über die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden.
Im Rahmen von SOUNDSEEING erarbeitet das Ensemble in einem kurzen Workshop mit Jugendlichen eine Komposition, die im Rahmen des Konzerts gemeinsam aufgeführt wird.

Atonor waren zu sehn und hören:
03.05.: Workshop und Konzert in der Lohnhalle, Zeche Westfalen, Ahlen | Special Guest: Tanne M.C.
26.06.: Konzert bei der Stadt Dülmen
27.06.: Konzert im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel

> www.atonor.de

 

Jaap Blonk

Jaap Blonk einen Sänger zu nennen, trifft es nicht, denn die Direktheit und Beweglichkeit seines stimmlichen Ausdrucks geht weit über den Gesang hinaus. Bei ihm knarzt und blubbt die Stimme, sie winselt und greint. Der eigenwillige Autodidakt, Musiker, Klangpoet und Vocal-Performer spezialisierte sich auf Lautpoesie und zeichnet sich durch seine kraftvolle Bühnenpräsenz und seine ungebremste Freiheit des Improvisierens aus. Jaap Blonk wurde 1953 in Woerden/Niederlande geboren Seine Studien der Physik, Mathematik und Musikwissenschaft ebenso wie diverse Tätigkeiten in Büros und anderen geradlinigen Systemen verstärkten seinen Hang zum Dadaismus. Ein Mann, viele Klänge!

Jaap Blonk war zu sehn und hören:
08.03.: Konzert im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
07.09.: Konzert im TextilWerk Bocholt
21.09.: Konzert im cuba-cultur, Münster

 

Christian Faubel

Christian Faubel ist ein Wissenschaftler und Künstler, der sich dafür interessiert, wie autonome Verhaltensweisen aus der Interaktion einfachster Systeme emergieren. In seiner künstlerischen Arbeit experimentiert er mit elementarsten Schaltkreisen und primitiven Robotern, die wundervoll komplexe Muster erzeugen.
Christian Faubel arbeitet als künstlerisch/wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lab3, Labor für experimentelle Informatik an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 2001 hat Christian Faubel mit Roboter-Installationen und Workshops an zahlreichen Medienkunst-Festivals teilgenommen.

Christian Faubel war zu sehn und hören:
09.02.: Workshop im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
03.05.: Workshop in der Maschinenzentrale, Zeche Westfalen, Ahlen
02.09.: Workshop im Garten der Burg Nienborg, Heek
21.09.: Workshop im cuba-cultur, Münster

 

»Deep Schrott«

Andreas Kaling, Wollie Kaiser, Jan Klare, Dirk Raulf – Bass-Saxophon

Deep sind sie zweifellos, die Bass-Saxophone, aber sicherlich kein Schrott – insofern trifft es der Bandname nur halb. Aber Namen sind Schall und Rauch, es ist das Klangbild, das fasziniert. Da scheinen Flugzeuge zu landen oder Traktoren vorbeizufahren, im nächsten Moment erschließen sich die lyrischen Momente der Tieftöner. Sehr sanfte melodische Bögen im King-Crimson-Medley, eine von Ska und Polka angetriebenen Version von Led Zeppelins Stairway to Heaven und klangfarbenreiche Arrangements von Fleetwood Mac bis zu den Beatles. Deep Schrott dreht so ziemlich alles durch die Presse!
Dabei ist Deep Schrott nicht bloß ein tiefergelegtes Bläser-Quartett und weit mehr als eine kuriose Spielerei. In den Händen dieser vier Könner wird eine ganz eigene Ton- und Formsprache geformt, die auf das Beste Humor und Intellekt verbindet: Sehr lustig zum Anhören, gerade weil es ernsthaft gespielt ist, der knatterig dunkle Klang geht nicht mehr aus dem Kopf!
Deep Schrott wurde 2009 auf Anregung von Dirk Raulf gegründet. Seine Mitspieler sind allesamt gestandene Saxophonisten, die seit mehreren Jahrzehnten mit ihren diversen Projekten (u.a als Mitglieder der Kölner Saxophon Mafia) sehr gut international in der Musikszene vernetzt sind.

»Deep Schrott« waren zu sehn und hören:
08.03.: Konzert im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel

> www.deepschrott.de

 

hans w. koch

Hans W. Koch (* 1962) studierte Musik, Geschichte und Physik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten sowie von 1988 bis 1995 Komposition an der Kölner Musikhochschule bei Johannes Fritsch. 2007 war er Gastprofessor für Komposition und Experimental Soundpractices am California Institute of the Arts, Los Angeles. 2008 erhielt er den Award of Distinction beim Prix Ars Electronica. koch lebt in Köln.

Hans W. Koch waren zu sehn und hören:
23.02. – 30.03.: Gruppenausstellung in der Stadt-Galerie Ahlen
02.05. – 01.06.: Ausstellung im cuba-cultur, Münster
01.06.: Konzert im cuba-cultur, Münster
08.03. – 09.06.: Ausstellung im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
07.09. – 05.10.: Ausstellung im TextilWerk Bocholt

> www.hans-w-koch.net

 

Tilman Küntzel

Tilman Küntzel (* 1959) studierte von 1985 bis 1990 Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Henning Christiansen und Claus Böhmler sowie 1992/93 Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. 1993 erhielt er ein DAAD-Stipendium bei Allan Kaprow an der University of California, San Diego. 2002 war er Preisträger des Deutschen Klangkunstpreises. 2007 hatte er eine Gastdozentur „Klangkunst“ an der Universität der Künste Berlin. Er lebt in Berlin.

Tilman Küntzel waren zu sehn und hören:
23.02. – 30.03.: Gruppenausstellung in der Stadt-Galerie Ahlen
08.03. – 09.06.: Ausstellung im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
07.09. – 05.10.: Ausstellung im TextilWerk Bocholt

> www.tkuentzel.de

 

Moving Sounds

Tara Bouman | Markus Stockhausen

„Bewegte Klänge” – das ist beim Duo Stockhausen/Bouman ersteinmal durchaus wörtlich zu nehmen. Bewusst loten die beiden Musiker ihren akustischen Um-Raum aus und inszenieren ein subtiles Wechselspiel ihrer Instrumente. Wichtiger als die Reise in den Raum aber ist, dass das Duo allmählich mit seinen Klängen die Dimensionen des gebauten Ortes überwindet und mit sphärischen (Ober-)Tönen in unerhörte Bezirke vorstößt. Bei Bouman und Stockhausen erlebt man „intuitive” Musik in Reinkultur: Sorgfätiges Hinhören und sich Einlassen, Aufnehmen des musikalischen Fadens, Verwandeln und Weiterentwickeln.
Der Konzertsaal wird zu einem Erfahrungsraum der besonderen Art – gebaut aus dem flüchtigen Stoff der Klänge.
Markus Stockhausen ist einer der vielseitigsten Trompetensolisten unserer Zeit. Er wirkt regelmäßig bei CD-Produktionen mit, konzertiert als Solist klassischer und zeitgenössischer Trompetenliteratur, leitet verschiedene Jazz-Formationen und arbeitet zunehmend auch als Komponist.
Tara Bouman studierte Klarinette in Amsterdam, Schwerpunkt ihres Repertoires ist die zeitgenössische Musik. Konzertreisen führten sie in viele Länder Europas, sowie nach Mexiko und den USA.

»Moving Sounds« waren zu sehn und hören:
08.03.: Konzert im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
09.03.: Konzert im Kloster Bentlage, Rheine

> www.markusstockhausen.de

 

Andreas Oldörp

Andreas Oldörp (*1959) beschäftigt sich seit 1988 mit der Wechselwirkung von Raum und Klang. In zahlreichen internationalen Ausstellungen hat er mit der Setzung natürlich erzeugter konstanter Klänge sein Konzept der klangenergetischen Aufladung von Orten entwickelt und erweitert. Seit 1997 entstehen auch Arbeiten im Aussenraum, die mit subtilen harmonisierenden Eingriffen den alltäglichen Klangraum transzendieren.

Andreas Oldörp war zu sehn und hören:
13.09. (dauerhaft): Installation im alten Amtsgarten der Burg Nienborg, Heek

> www.oldoerp.de

 

José Antonio Orts

José Antonio Orts (*1955) studierte Komposition und elektroakustische Musik, u.a. bei Luciano Berio und Iannis Xenakis. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. 2004 den Deutsche Klangkunst-Preis. Seine Arbeiten wurden von zahlreichen Veranstaltern sowohl auf dem Gebiet der Musik als auch der Bildenden Kunst präsentiert: u.a. Museo Reina Sofia (Madrid), Yokohama Portside Gallery (Yokohama, Japan) und DAAD-Galerie (Berlin).

Jose Antonio Orts war zu sehn und hören:
08.03. – 24.08.: Ausstellung im Kloster Bentlage, Rheine

> www.joseantonioorts.com

 

Christof Schläger

Christof Schläger (*1958 in Beuthen) – Nach dem Studium der Verfahrenstechnik und Bauingenieurswesens, entstanden erste Klangperformances anfang der 1980er Jahre. Seit 1987 leitete er viele Austellungsprojekte in der Maschinenhalle Teutoburgia und initiierte den Kunst-Wald Park in Herne. Teilnahme an zahlreichen multimedialen Aktionen, Konzerten und Festivals im In- und Ausland, u.a. in Krakau, Lille, Barcelona, New York, Tel Aviv, Hong Kong, oftmals in Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituen. Er lebt und arbeitet als frei-schaffender Künstler in Herne und Amsterdam.

Christof Schläger war zu sehn und hören:
08.03. – 09.06.: Ausstellung im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
13.09. (dauerhaft): Installation im alten Amtsgarten der Burg Nienborg, Heek

> www.christofschlaeger.de

 

Ralf Schreiber

Ralf Schreiber (*1964), Studium an der Kunstakademie Münster, Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Arbeit mit Elektronik, Solarzellen, Motoren und Kleinstlautsprechern. Seine spielerischen und experimentellen Arbeiten erzeugen leise Klänge und kleinste Bewegungen und beschäftigen sich dabei mit schwachenergetischen Transformations-Prozessen. Rege internationale Ausstellungstätigkeit.

Ralf Schreiber war zu sehn und hören:
09.02.: Workshop im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
03.05.: Workshop in der Maschinenzentrale, Zeche Westfalen, Ahlen
16.05. – 27.07.: Ausstellung im Eiskeller, Altenberge
14.06.: Workshop auf der Burg Vischering, Lüdinghausen
02.09.: Workshop im Garten der Burg Nienborg, Heek
13.09.: Installation im alten Amtsgarten der Burg Nienborg, Heek
21.09.: Workshop im cuba-cultur, Münster

> www.ralfschreiber.com

 

Erwin Stache

Erwin Stache (* 1960) erhielt Klavier- und Orgelunterricht und studierte Physik sowie Mathematik. Seit 1983 ist er freiberuflich als Musiker, Komponist und Klangobjektebauer tätig. Von 1985 bis 2001 war er Organist in Beucha (bei Leipzig). Seit 2003 ist er Präsidiumsmitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig. Preise und Stipendien u.a. Musik kreativ, Gellertpreis, Kinder zum Olymp. Gründung des Atonor-Ensembles für experimentelle Musik.

Erwin Stache war zu sehn und hören:
23.02. – 30.03.: Gruppenausstellung in der Stadt-Galerie Ahlen
25.05. – 03.08.: Einzelausstelung auf der Burg Vischering, Lüdinghausen

> www.erwin-stache.de

 

»Talking Horns«

Achim Fink, Andreas Gilgenberg, Bernd Winterschladen, Stephan Schulze – Saxofone, Posaunen, Tuben…

Vier Männer mit einer Vielzahl unterschiedlicher Blasinstrumente von der Sopraninoklarinette bis zur Basstuba spielen eine äußerst bunte Musik. So kann man die Kultband Talking Horns kurz beschreiben, das Wesentliche ist damit aber noch nicht gesagt. Denn es sind die musikalischen Geschichten, die die Musik des Kölner Quartetts so spannend machen. Ragapapa, Autoputt oder Hottenbacher Kriminalherbst halten als Musik, was die erzählenden und humorigen Titel versprechen. Und die große Faszination der Talking Horns liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln und großer Spielfreude entfalten. Bearbeitungen von Bach und Ravel, musikalische Reisen nach Südafrika und auf den Balkan und messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen ab, gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch mal avantgardistische Kammermusik. Durch permanenten Rollenwechsel erreichen die Talking Horns eine orchestrale Dichte, klingen mal wie ein klassisches Quartett, dann wieder wie eine Big Band. Der Hörer kann seinen Ohren nicht immer trauen und sollte sich einfach nur auf die schillernde Bläserwelt einlassen. Dann ist absoluter Hörgenuss garantiert. Jazz-Kenner, Freunde der Kammermusik oder jene, die es lieben, wenn es groovt, kommen dabei gleichermaßen auf ihre Kosten.
Talking Horns spielt bereits seit 1995 zusammen und blickt auf Hunderte von Konzerten zurück, die das Ensemble mehr oder weniger um die ganze Welt führten. The show must blow on!

»Talking Horns« war zu sehn und hören:
20.06.: Konzert auf der Burg Vischering, Lüdinghausen
25.10.: Konzert im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel

> www.talkinghorns.de

 

»Tefiton«

Claus van Bebber | Schallplatten
Erhard Hirt – Live | Elektronik & Gitarre

Ausgehend vom musikalischen Selbstverständnis eines Schlagzeugers und eines Gitarristen definieren Claus van Bebber und Erhard Hirt in ihrem Duo ihre Rollen neu: Schallplatten sind das Ausgangsmaterial für den Einen – Mischpult und Klangprozessoren Mittel für den Anderen um dichte assoziative Geräusch-Klanglandschaften und energetische Hörbilder zu erschaffen. TEFITON trifft im Rahmen von SOUNDSEEING auf den niederländischen Stimmakrobaten Jaap Blonk.

»Tefiton« war zu sehn und hören:
07.09.: Konzert im TextilWerk Bocholt
21.09.: Konzert im cuba-cultur, Münster

> www.erhardhirt.de

 

Claus van Bebber

Claus van Bebber (*1949) am Niederrhein geboren, künstlerischer Autodidakt Bildende und darstellende Kunst, sowie komponierte und improvisierte experimentelle Neue Musik, Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Heinrich Mucken” (1982 – 1990), hiermit Teilnahme unter anderem an Documenta 8, Kassel 1987
Teilnahme an internationalen Künstlersymposien. Stipendien als Gastkünstler u.a. bei Artists Unlimited Bielefeld, de Fabriek Eindhoven, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, Kulturpreis der Stadt Kevelaer 1992

Claus van Bebber war zu sehn und hören:
23.02. – 30.03.: Gruppenausstellung in der Stadt-Galerie Ahlen
08.03. – 09.06.: Ausstellung im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Hörstel
07.09. – 05.10.: Ausstellung im TextilWerk Bocholt

> www.cvbebber.de

Weitere Künstler:

Stephan Froleyks | Michael Nicke | Dino Steinhof

SOUNDSEEING
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