Klanginstallationen | Burg Vischering Paul Plamper | DER ABSPRUNG Klaus Reiber | Hörraum – Resonanz SPLASH – Percussion NRW Nico Parlevliet | Klangskulpturen Dodo Schielein & Torsten Bruch | »Schritte und Türen«

SOUNDSEEING VII – Die Kunst des Hörens

Das Finale: Live-Performance mit SOUNDSEEING-Interventionen im WDR Studio 3 Köln

Mit den Klangskulpturen des niederländischen Künstlers Nico Parlevliet unter dem Titel »Reise zwischen Auge und Ohr« begann das diesjährige, spartenübergreifende Klangkunstfestival. Musik, Improvisation, Technik und Experimentierfreude brachten die Münsterlandorte zum Klingen!  Zum Programm 2019 gehörten neben den künstlerischen Projekten, Klanginstallationen und Konzerten auch Workshops für Kinder, Jugendliche und Interessierte. Das Wuppertaler Improvisations Orchester WIO ermöglichte Nachwuchsmusikern in Bocholt und Heek mit dem Orchester aufzutreten und es gar selbst zu dirigieren. Gemeinsam mit der Stiftung Hören fanden Erfahrungsworkshops und Vorträge zur Welt der Klänge statt: Unsere akustische Umwelt ist reicher und inspirierender als wir denken… Zum Abschluss stand im Rahmen von SOUNDART 2019 und der »Langen Museumsnacht Köln« ein Klangkunstabend im Kölner Funkhaus des WDR – etabliert als Uraufführungsstätte für Elektronische und Neue Musik – auf dem Programm.

Stephan Froleyks | Kurator SOUNDSEEING
Antje Valentin | Landesmusikakademie NRW

> Programm SOUNDART 2019 als PDF

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> Das SOUNDSEEING-Programm 2019 als PDF

SOUNDSEEING – Die Programmformate 2019

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Ausstellungen | Installationen

Können Türen Geschichten erzählen und Musik machen? Sie können, wenn es die Klangkünstler*innen so wollen! Bei SOUNDSEEING VII übernahm Erwin Stache genau diese Aufgabe  im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Parallel untersuchten dort Denise Ritter und Franziska Windisch die historischen Gemäuer auf ihre besonderen akustischen Qualitäten.
Innen- oder Außenraum, kinetische Klangapparaturen aus Alltagsgegenständen und alte Klaviere im Innenhof der Burg Vischering, Klangbäume im Amtsgarten der Burg Nienborg, Äolsharfen auf dem kubaai-Gelände in Bocholt oder Klangblasen von Nico Parlevliet in der Kunsthalle Hawerkamp in Münster: SOUNDSEEING präsentierte »Klänge zum Angucken« zahlreicher renommierter Klangkünstler wie Pierre Berthet, Claus van Bebber, Torsten Bruch, Stephan Froleyks, Dodo Schielein und Ralf Schreiber.

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Konzerte | Performances

Die jungen Supertrommler von SPLASH Percussion NRW glänzten mit radikal rhythmischen Klängen von Trommeln, Gongs und Alltagsinstrumenten. ROTATIONS heißt das Improvisationskonzept des Kontrabassquartetts »Sequoia« rund um Bewegung, Rhythmus und die organisierte Vielfalt von Klängen und Geräuschen. Das Duo des Saxophonisten Jan Klare mit Wolfgang Heisig, dem Instrumentalisten am Selbstspielklavier Phonola, kombinierte freie Melodien mit im Voraus fixierten Klavierkaskaden, Paul Plamper inszenierte auf Plätzen des Münsterlands eine 20-kanalige Hörspielwelt zur Furcht vor dem Fremden – SOUNDSEEING 2019 begeisterte mit einem unerhört hörenswerten Konzert- und Audioperformanceprogramm.
Neue akustische Welten, Experiment, Witz und Spielfreude, Klangfarben von skurril bis mystisch – in Burg, Garten, Stadt und (Münster-)Land kamen die Freunde von Avantgarde und Jazz auf ihre Kosten!

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Workshops

Aktiv musizieren, experimentell mit Klängen umgehen und das Phänomen Hören erkunden – das stand im Fokus der Workshops des diesjährigen Klangkunstfestivals. Auf dem Programm: »Ein Orchester dirigiert sich selbst« – ein Workshop mit Mitgliedern des Wuppertaler Improvisationsorchesters WIO, jeweils mit Abschlusskonzert sowohl in Heek als auch in Bocholt – und »Experimentelles Hörspiel« in Heek – der fünftägige Praxisworkshop mit Hubert Steins in Heek.

Das »Rahmenprogramm HÖREN für Grundschulen«, 
in Kooperation mit der Stiftung Hören, hatte zum Ziel, Sinneskompetenz und Zuhören zu fördern, Fantasie und Kreativität anzuregen, die Ohren für Musik und die akustische Welt zu öffnen. Auch Sprachbildung, Geschichten oder Hörspiele erfinden waren Ziele der Schnupperworkshops für 1. bis 6. Klassen, Lehrkräfte und Erzieher*innen
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Dauer: 4 Stunden oder 1 Tag (dann mit Übungen zum Technikeinsatz)
Außerdem möglich: Elternnachmittage oder -abende zur »Faszination HÖREN«.

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