SOUNDSEEING – Die Klangkünstler 2019

Internationale Klangkunst im Münsterland

Claus van Bebber

Claus van Bebber (D), am Niederrhein geboren, ist künstlerischer Autodidakt im Bereich Bildende und darstellende Kunst sowie für komponierte und improvisierte experimentelle Neue Musik. Gründungsmitglied der Künstlergruppe »Heinrich Mucken« (1982 – 1990), hiermit Teilnahme u.a. an  Documenta 8, Kassel 1987; Teilnahme an internationalen Künstlersymposien. Stipendien als Gastkünstler u.a. bei Artists Unlimited Bielefeld, de Fabriek Eindhoven, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, Kulturpreis der Stadt Kevelaer 1992

Claus van Bebber ist zu sehen und zu hören:
01.05. – 31.05. | kubaai – Kulturquartier | Bocholt
25.05. – 31.07. | Eiskeller | Altenberge
16.06. – 31.07. | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
22.09. – 20.10. | Burg Vischering | Lüdinghausen

> www.cvbebber.de

 

Pierre Berthet

Pierre Berthet (BE) ist Schlagzeuger und Komponist, seit mehr als 30 Jahren baut er Klangobjekte und -installationen aus Stahl, Plastik, Wasser und Magnetfeldern. Seine Arbeiten werden international gezeigt, vor allem in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien.

Pierre Berthet ist zu sehen und zu hören:
01.05. – 31.05. | kubaai – Kulturquartier | Bocholt
16.06. – 31.07. | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
22.09. – 20.10. | Burg Vischering | Lüdinghausen

> pierre.berthet.be

 

Torsten Bruch

Torsten Bruch (D) absolvierte sein Kunststudium in Braunschweig und Tourcoing. In zahlreichen Ausstellungen u.a. in Deutschland, Frankreich und Südkorea präsentierte er künstlerische Arbeiten vor allem in den Bereichen Video und Installation.

Torsten Bruch ist zu sehen und zu hören:
01.05. – 31.05. | cuba-Foyer | Münster

 

Stephan Froleyks

Stephan Froleyks (D) arbeitet international als Komponist, Interpret und Erfinder neuartiger Instrumente. Er erhielt mehrfach Stipendien und Kunstpreise, seine Kompositionen, Installationen, Hörstücke, multimedialen Arbeiten und Theatermusiken entstanden u.a. als Auftragswerke für WDR, Radio Bremen und das Deutschlandradio. Stephan Froleyks ist Professor für Schlagzeug und Musik anderer Kulturen an der Musikhochschule in Münster und Kurator von Musik- und Klangkunstfestivals.

Stephan Froleyks ist zu sehen und zu hören:
22.09. – 20.10. | Burg Vischering | Lüdinghausen

> www.stephan-froleyks.de

 

Wolfgang Heisig

Wolfgang Heisig (D) absolvierte ein Klavier- und Kompositionsstudium an der Dresdner Musikhochschule; seit 1990 Beschäftigung mit der Phonola, einem besonderen Selbstspielklavier; Konzerte, Notenrollen-Edition, Rekonstruktion von Werken Conlon Nancarrows; Entwicklung von Klangobjekten; zahlreiche Ausstellungen.

Wolfgang Heisig ist zu hören und zu sehen:
16.06. | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
28.09. | Café Backstage im rock’n’popmuseum | Gronau
29.09. | open air Burg Nienburg | Heek

> www.wolfgang-heisig.de

 

Jan Klare

Jan Klare ist seit Mitte der 80er Jahre als Saxofonist, Bandleader und Komponist unterwegs, tausende von Konzerten in vielen Ländern, dutzende CD-, Radio- und TV- Produktionen.
Klare versteht seine Arbeit als „lustvolle soziologische Feldforschung“ über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation.

Jan Klare ist zu hören und zu sehen:
16.06. | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
28.09. | Café Backstage im rock’n’popmuseum | Gronau
29.09. | open air Burg Nienborg | Heek

> www.janklare.de

 

Nico Parlevliet

Ursprünglich als Fotograf ausgebildet wandte sich Nico Parlevliet (NL) früh auch anderen künstlerischen Techniken zu. Nico Parlevliet – 1948 geboren in Katwijk aan Zee – lebt und arbeitet in Dordrecht. Neben seiner künstlerischen Arbeit wirkte er auch als Kurator und Kunstberater, u.a. für das Centrum Beeldende Kunst in Rotterdam.

Nico Parlevliet ist zu sehen und zu hören:
31.03. – 22.04. | Ausstellungshalle Hawerkamp | Münster

> www.parl.nl

 

Paul Plamper

Paul Plamper (D) ist ein preisgekrönter Hörspielmacher und Klangkünstler, Arbeiten u. a. für das Berliner Ensemble und die Volksbühne Berlin.

Paul Plamper ist zu sehen und zu hören:
23.08. | Platz des Westfälischen Friedens | Rathausinnenhof | Münster
24.08. | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel
25.08. | Podiumsbrücke im kubaai – Kulturquartier | Bocholt

> mehr Info zu Paul Plamper »Der Absprung« auf www.1wdr.de

 

Klaus Reiber

Klaus Reiber (D) ist als Musiker Autodidakt und arbeitete seit dem Ende der 80iger Jahre als Schauspielpädagoge an den »Phänomenen«, die das bewusste Hören auf die Entwicklung von Resonanzfähigkeit als Grundlage zur Vorbereitung für chorische, solistische oder dialogische Bühnenveröffentlichung beim Bewegungs, Sprach, Gesangs und Handlungsakt haben. Durch seine kulturpädagogische Arbeit und seine Lehrtätigkeit auch im schulischen und universitären Zusammenhängen entwickelte sich das Projekt oder die Installation »besinnen und aufmerken« mit der Wirkstatt des Hörens und den Hörraumkonzerten für Jedermann. Resonanzerfahrung und Resonanzbereitschaft sowie das Hören im Zusammenhang mit anderen Sinnen sind die Themen. Im Focus steht der Mensch und seine Fähigkeit des »Inbeziehungtretens«. »Nicht das Ohr hört, sondern der ganze Mensch.«

Klaus Reiber ist zu sehen und zu hören:
15.05. – 17.05. | Burg Vischering | Lüdinghausen
18.05. + 19.05. | Burg Vischering | Lüdinghausen
26.07. + 27.07. | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel

> www.besinnenundaufmerken.de

 

Denise Ritter

Die oft mehrkanaligen elektroakustischen Kompositionen in den Klanginstallationen, -skulpturen und -objekten der Künstlerin und Diplom-Geografin Denise Ritter (Witten) gehen immer von realen Klangsituationen aus – wie z.B. den Geräuschen eines Walzwerks in Lothringen, dem Kratzen von Pflanzenblättern auf Mauerwerk oder dem Funkkontakt zwischen der Erde und der internationalen Raumstation ISS. Neben der präzisen und differenzierten Ausarbeitung der Kompositionen überzeugt Ritters künstlerischer Umgang mit Raum und Form.

Denise Ritter ist zu sehen und zu hören:
12.07. – 01.09. | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel

> www.gegenort.com

 

Simon Rummel

Simon Rummel (D) ist Komponist, Jazz-Musiker und Klangkünstler. Sein für SOUNDSEEING ausgewähltes Projekt »Harmonielehre«, an dem er seit 2010 arbeitet, ist eine Musikmaschine, die ein Tor öffnet in die Welt der unendlich vielen Tonkombinationen jenseits der Einteilung der Oktave in zwölf gleiche Abstände.

Simon Rummel ist zu sehen und zu hören:
06.09.- 15.09. | BLACK BOX im cuba | Münster

> www.simonrummel.de

 

Dodo Schielein

Dodo Schielein (D) lebt und arbeitet seit 1992 in Hamburg. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Freie Kunst bei Henning Christiansen an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und besuchte Seminare für Komposition und Musiktheorie, u.a. bei Manfred Stahnke. Tätigkeiten als Komponistin, Klangkünstlerin und bildende Künstlerin.

Dodo Schielein ist zu sehen und zu hören:
01.05. – 31.05. | kubaai – Kulturquartier | Bocholt
01.05. – 31.05. | cuba-Foyer | Münster
07.09. | open air Burg Nienborg | Heek

> www.dodoschielein.de

 

Sequoia – Kontrabassquartett

Antonio Borghini | Meinrad Kneer | Klaus Kürvers | Miles Perkin

SEQUOIA ist ein international besetztes Kontrabassquartett mit Wurzeln in Berlin.

Sequoia ist zu sehen und zu hören:
02.06. | BLACK BOX im cuba | Münster

> www.antonioborghini.com

> www.meinradkneer.eu

> www.klausk.berlin

> www.milesperkin.com

 

SPLASH – Perkussion NRW

SPLASH – Perkussion NRW ist das Schlagzeugensemble des Landesmusikrates NRW, das den besten jungen Schlagzeuger*innen des Bundeslandes die Möglichkeit bietet, Konzertprogramme zwischen Neuer Musik, Improvisierter Musik und Weltmusik zu erarbeiten und unter professionellen Bedingungen aufzuführen. Das Ensemble präsentierte sich im April 2006 erstmals mit Konzerten in Köln und hat seitdem mehr als 50 Konzerte gespielt, u.a. bei SOUNDSEEING 2016 und auf Tourneen in Italien, Süd-Korea und Brasilien. SPLASH – Perkussion NRW wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert sowie projektweise durch weitere Kooperationspartner. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Ralf Holtschneider und Stephan Froleyks.

SPLASH – Percussion NRW ist zu sehen und zu hören:
06.09. | Musikhochschule Münster
07.09. | Maschinenhaus der Weberei, TextilWerk Bocholt im kubaai – Kulturquartier | Bocholt
08.09. | open air Burg Nienborg | Heek-Nienborg

> www.lmr-nrw.de

 

Erwin Stache

Erwin Stache (D) studierte Mathematik und Physik arbeitete schon früh auch als Pianist und Organist. Diese beiden Seiten – Technik und Musik – verbindet er seit 1983 in seiner Tätigkeit als Klangobjektebauer. Seine Objekte basieren zumeist auf der Verfremdung alltäglicher Gegenstände, sowohl akustischer als auch elektronischer Art. Ausgangssituation waren dabei oft die schwierigen Materialbeschaffungsgegebenheiten in der DDR. Erwin Staches künstlerische Tätigkeit erstreckt sich heute auf die Bereiche Installation, Konzert, Film und Workshop.

Erwin Stache ist zu sehen und zu hören:
01.05. | Podiumsbrücke im kubaai – Kulturquartier | Bocholt
12.07. – 01.09. | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel

> www.erwin-stache.de

 

Hubert Steins

Hubert Steins (D) studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Köln. Seitdem tätig für öffentlich-rechtliche Radiosender mit Schwerpunkt Neue Musik und Medienkunst. Seit Ende der 90er Jahre Realisation eigener Klang- und Medieninstallationen, von denen einige Arbeiten prämiert wurden (Deutscher Klangkunstpreis 2004). Zudem ist Steins als Medienpädagoge im Bereich Journalismus und Medienkunst tätig.

Hubert Steins ist zu sehen und zu hören:
14.07. + 18.07. | Landesmusikakademie NRW | Heek

> steinshubert.wordpress.com

 

Franziska Windisch

Sowohl in der Klangkunst als auch in der bildenden Kunst angesiedelt, bewegen sich die Arbeiten von Franziska Windisch (D) zwischen den Bereichen Performance, Text, Komposition und Installation. Sie entwickelt Partituren für Performances und Aktionen, die sich mit Begriffen wie Spur, Medium, Endlichkeit und dem Unbekanntem beschäftigen. Konfigurationen, die zu unberechenbaren oder irreversiblen Ergebnissen führen und dadurch transformatorische Prozesse sicht- und hörbar machen, sind ein zentraler Aspekt ihrer künstlerischen Praxis.

Franziska Windisch ist zu sehen und zu hören:
12.07. – 01.09. | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel

> www.franziskawindisch.com

 

WIO – Wuppertaler Improvisationsorchester

Unter dem Titel »WIO – Ein Orchester dirigiert sich selbst« wurde das Wuppertaler Improvisations Orchester in Zusammenarbeit mit der Peter Kowald Gesellschaft im August 2007 gegründet. Das Ensemble orientiert sich an der vom »London Improvisers Orchestra« praktizierten Arbeitsweise der Conductions. Jeder Mitspieler hat durch Handzeichen die Möglichkeit die Leitung zu übernehmen und musikalische Strukturen aus dem Moment heraus zu gestalten. Dabei knüpft das Wuppertaler Improvisations Orchester durchaus an vorhandene Vorbilder an: so das Globe Unity Orchestra, in dem Peter Kowald mitspielte, oder das Sun Ra Arkestra. Das WIO besteht aus einem Pool von mehr als 30 Musikerinnen und Musikern, deren musikalische Herkunft von der Klassik über den Jazz bis zur Freien Improvisation reicht.

Das WIO ist zu sehen und zu hören:
16.06. | Landesmusikakademie NRW | Heek
22.06. | TextilWerk, Spinnerei | Bocholt

> www.wio-orchester.com

 

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