SOUNDSEEING – Die Klangkünstler 2021

Internationale Klangkunst im Münsterland

Anahad

Das Projekt “ANAHAD – The Connection of Resonance” zeigt die Verschmelzung indisch-klassischer Musik mit westlicher Pop-Musik. Der Komponist, Arrangeur und Schlagzeuger Tillmann Schürfeld wird zusammen mit indischen Musikern (Kathak, t.b.a) die Welt der indisch-klassischen Musik nach Deutschland holen und diese im Verlauf des Konzerts immer mehr mit westlichen Stilmitteln und Instrumenten zum Ausdruck bringen. Die komplexen Rhythmen und ausschweifenden Kompositionsstrukturen dieser Musik sind das Medium, mit dem Emotionen und Gefühle vermittelt und Geschichten erzählt werden. Die Kompositionen, die durch die Sprache der Tabla, genannt Padhant, geprägt sind, auf das westliche Schlagzeug zu übersetzen, ist dabei eine große Herausforderung. Von Stück zu Stück wird die Musik mit immer mehr westlichen Stilmitteln ergänzt. Das Konzert endet mit Kompositionen von Tillmann Schürfeld, die beide Welten – indisch-klassische Musik und westliche Pop-Musik – vollständig miteinander vereinen. ANAHAD ist die Brücke zwischen zwei weit entfernten Kulturen und bringt sie auf der Bühne und in der Musik zusammen, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen.

Besetzung: Drums, Tillmann Schürfeld | Kathak, Shivani Karmarkar | Melody, t.b.a

> www.tillmannschuerfeld.com

 

Pierre Berthet

Pierre Berthet (BE) ist Schlagzeuger und Komponist, seit mehr als 30 Jahren baut er Klangobjekte und -installationen aus Stahl, Plastik, Wasser und Magnetfeldern. Seine Arbeiten werden international gezeigt, vor allem in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien.

Pierre Berthet ist zu sehen und zu hören:
08.09.2021 Staubsaugerkonzert | Kunstverein Münsterland | Coesfeld

> pierre.berthet.be

 

Michael Bradke

Michael Bradke arbeitet seit 1984 im Schnittfeld zwischen Klangkunst und Kultur-/Museumspädagogik. Er animiert Kinder und Erwachsene mit Programmen und Klangskulpturen zum aktiven Umgang mit Musik und Geräuschen, sammelt musikalische Spielregeln, klingende Fundstücke sowie Instrumente aus allen Kulturkreisen und baut diese in seine Spielaktionen und Großklangskulpturen ein. Seit 1993 widmet er sich verstärkt der Konzeption und dem Bau von interaktiven Klanginstallationen für (Kinder-) Museen und themenbezogenen Mitmach-Ausstellungen.
Das Mobile Musik Museum sammelt, bewahrt und entwickelt seit 20 Jahren Klangskulpturen, Musikinstrumente, Geräuschwerkzeuge sowie klingende Fundstücke, musikalische Spielregeln und Körpermusik aus der ganzen Welt.
Mit Bühnenprogrammen, MitMachAusstellungen und Open-Air-Events werden Kinder, Familien und pädagogische Multiplikatoren zum aktiven Musizieren verführt.

Michael Bradke ist zu sehen und zu hören:
19.06.2021 | 10.00 – 16.00 Uhr | im Rahmen von Citysound | Innenstadt Ibbenbüren
20.06.2021 | 10.00 – 18.00 Uhr | Installation mit Wasserorchester | Burg Vischering
12.08.2021 | Installation mit dem Wasserorchester auf dem LagaKoller | rock’n’popmuseum | Gronau
15.08.2021 | workshop Tesatrommeln und Trommelstunde | rock’n’popmuseum | Gronau
20.08. – 22.08.2021 | Mobiles Musik Museum | Burg Vischering | Lüdinghausen
22.08.2021 | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst im Außenraum | Hörstel

> www.musikmuseum.com

 

Stephan Froleyks

Stephan Froleyks (D) arbeitet international als Komponist, Interpret und Erfinder neuartiger Instrumente. Er erhielt mehrfach Stipendien und Kunstpreise, seine Kompositionen, Installationen, Hörstücke, multimedialen Arbeiten und Theatermusiken entstanden u.a. als Auftragswerke für WDR, Radio Bremen und das Deutschlandradio. Stephan Froleyks ist Professor für Schlagzeug und Musik anderer Kulturen an der Musikhochschule in Münster und Kurator von Musik- und Klangkunstfestivals.

> www.stephan-froleyks.de

 

Elisabeth Coudoux und Tina Tonagel

Elisabeth Coudoux und Tina Tonagel sind zu hören und zu sehen:
22.08.2021 um 20.00 Uhr | FRAUFRANKE50KILOHERTZ Musikperformance | BLACK BOX im cuba | Münster

> www.tinatonagel.de
> www.elisabethcoudoux.com

 

Frauke Eckhardt

Frauke Eckhardt, Jg. 68, ist ausgebildete und studierte Bildhauerin und Klangkünstlerin. Seite den 90ern entwickelt sie klangbasierte künstlerische Interventionen, die als Rahmen offener Erkenntnis-Prozesse angelegt, vom Besucher eigenzeitlich erschlossen werden müssen. In der Verbindung von performativem Handeln und materialbasierter Raumerkundung entwickeln Eckhardts Raum-Klang-Instrumente aktive Präsenz im und für den Öffentlichen Raum, wie z.B. 1999 das KlangMobil, KlangRoller…, KlangWellen, u.a.. Ihre raumbezogenen Inszenierungen und interaktiven Klanginstallationen reflektieren auf Grundlage der architektonischen Struktur, gesellschaftlichen Funktion und geschichtlichen Spuren der spezifischen Orte aktuelle gesellschaftliche Diskurse und globale Prozesse. Eckhardts Arbeiten wurden auf internationalen Festivals und Ausstellungen präsentiert, vom Rundfunk beauftragt, sowie mehrfach gefördert und ausgezeichnet.
Frauke Eckhardt ist seit dem WS 2020/21 Gastprofessorin an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie ist Vorstandsmitglied des Saarländischen Künstlerhauses und Kuratorin von Klangkunst. Sie lebt und arbeitet in Saarbrücken und Köln.

Frauke Eckhardt ist zu sehen und zu hören:
01.05. – 20.06.2021 global drifting / lost waves Klanginstallationen | Eröffnung: 01.05. kubaai Außengelände und Saal der Weberei

> www.fraukeeckhardt.de

 

Christian Faubel

Jan Klare – The Dorf

Jan Klare ist seit Mitte der 80er Jahre als Saxofonist, Bandleader und Komponist unterwegs, tausende von Konzerten in vielen Ländern, dutzende CD-, Radio- und TV- Produktionen.
Klare versteht seine Arbeit als „lustvolle soziologische Feldforschung“ über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation.

Jan Klare und The Dorf sind zu sehen und zu hören:
27.06.2021 | 11.30 – 14.30 Uhr | kubaai-Gelände | Bocholt
19.09. 2021 | 16.00 – 17.00 Uhr | Kunst im Park Burg Vischering | Lüdinghausen

> www.janklare.de

 

Charlotte Hahn & Sebastian Gokus

Vor ca. 10 Jahren lernten sich Charlotte Hahn und Sebastian Gokus bei SPLASH Percussion NRW, dem Förderensemble des Landes NRW für hochbegabte Trommler*innen, kennen. Inzwischen sind sie zu hochkarätigen Profis herangereift und spielen seit mehreren Jahren auch als Duo zusammen. Ihre große Liebe gehört den Stabspielen Marimba- und Vibraphon, mit denen sie sich über alle musikalischen Grenzen hinweg bewegen. Südamerikanische Referenzen, Jazziges und südostasiatische Klänge, ganz neue oder ganz alte Töne – mit den Klangplatten ihrer Instrumente erklingt die ganze Welt.

Charlotte Hahn & Sebastian Gokus sind zu sehen und zu hören:
20.06.2021 | Ibbenbüren

> www.charlotte-hahn.com

 

Klasse Klangkunst-Komposition der Hochschule für Musik Mainz

Die Hochschule für Musik Mainz an der Johannes-Gutenberg-Universität bietet als einzige Musikhochschule in Deutschland einen Master-Studiengang für Klangkunst-Komposition an. Er richtet sich gleichermaßen an Musiker*innen wie Künstler*innen und ist seit 2019 auch als Studium im dritten Studienabschnitt für Meisterschüler möglich. Der Studiengang basiert auf den neuesten Entwicklungen eines intermediären Musik- und Kunstverständnisses und verbindet Strömungen der Neuen Musik, der elektroakustischen Komposition, der installativen Klangkunst, der audiovisuellen Kunst und der Radiokunst zu einer thematischen Einheit. Auf höchstem künstlerischen Niveau werden kompositorische Ansätze mit verräumlichenden und intermediären Gestaltungsstrategien erforscht und weiterentwickelt.

Den Studiengang leitet Univ.-Prof. Peter Kiefer, aktuell unterrichten auch Prof. Stefan Fricke, Andres Bosshard und Prof. Dr. Salomé Voegelin. Gastprofessoren waren bisher u.a. Prof. Bernhard Leitner, Prof. Miya Masaoka, Prof. Dr. Florian Dombois, Prof. Alvin Curran, Anke Eckardt und Kaspar König.
Studierende dieses Studiengangs gewannen zahlreiche Preise: Operare Berlin 2010, Sound of E-Motion RWTH Aachen 2011, Kalkhoff-Rose Stipendium, Rotary Kulturförderpreis, Künstlerstipendium New York des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, zahlreiche Residencies u.a. Künstlerdorf Schöppingen, tokio wonder site sowie Sapporo und hatten Ausstellungsbeteiligungen u. a. im Kommunikationsmuseum Frankfurt und auf der Art Basel. Der Klang-Lichtraum resonate wurde beim Festival luminale in Frankfurt am Main und anschließend im Kubus des ZKM Karlsruhe bei der Ausstellung Sound Art gezeigt. Im Jahr 2021 sind die Klangkünstler*innen der Musikhochschule Mainz bei SoundSeeing Münsterland (Nottbeck, Coesfeld) und im Juli bei Klangkunstfestival OPENING 2021 in Trier vertreten.

Die jungen Klangkünstler*innen sind zu sehen und zu hören:
13.06. – 04.07.2021 | Kulturgut Haus Nottbeck
14.06. – 20.06.2021 | Kunstverein Münsterland | Coesfeld

> soundart.uni-mainz.de

 

Till Kniola

Till Kniola ist zu sehen und zu hören:
28.08.2021 um 20.00 Uhr | Konzert aufabwegen@soundseeing | Musikhochschule Münster
29.08.2021 um 18.00 Uhr | Konzert aufabwegen@sound | Musikhochschule Münster

 

KRAMA – Percussion

Im KRAMA Ensemble musizieren vier Nachwuchs-Schlagzeuger*innen aus der Klasse von Prof. Stephan Froleyks, momentan unter der Leitung von Gastprofessorin Katarzyna Mycka. »Krama« bedeutet auf Griechisch so viel wie »Mischung« und entsprechend gemischt ist das Programm, das Adrian Golbeck, Semeli Margariti, Raphael Bulut und Yung-Ju Tsai präsentieren. Da erklingen Werke ganz modern, die sich dennoch an alter Musik orientieren. Die Zuhörer*innen werden musikalisch an den balinesischen Strand Yeh Gangga entführt oder tauchen ein in das Einssein eines Percussion Duos. Feuriger Schluss des halbstündigen Konzerts sind die »Burning Bars« des jungen polnischen Komponisten Krzysztof Falkowski.

KRAMA ist zu sehen und zu hören:
20.06.2021 um 11.00 Uhr | Burg Vischering
20.06.2021 | Kulturgut Haus Nottbeck
04.07.2021 um 14.00 Uhr | im Rahmen von »Klanggarten« | Landesmusikakademie NRW | Heek

 

Christina Kubisch

Christina Kubisch, geboren 1948 in Bremen, gehört zur ersten Generation der Klangkünstler. Als ausgebildete Flötistin und Komponistin trat sie schon früh mit Projekten im Schnittfeld von Bildender Kunst, Medien und Musik in Erscheinung. In den 70er Jahren waren es vor allem genderkritische Video-Performances, gefolgt seit Beginn der 80er Jahre  von  raumbezogenen Klanginstallationen  mit magnetischer Induktion und anderen meist selbstentwickelten audiovisuellen Mitteln. Mitte der 80er Jahre begann die Künstlerin auch Licht in ihre Arbeiten mit einzubeziehen. Es entstanden oft großformatige Installationen, die visuelle und akustische Elemente zu einer neuen Einheit verbinden. Nach Studienaufenthalten in Deutschland, der Schweiz  und Italien sowie Gastprofessuren u.a. in  Holland und Frankreich lebte sie in Mailand. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin entwickelte sie neue Formen von Installationen, in denen das Publikum aktiv Klänge wahrnehmen konnte. 2003 begann sie die Serie der Electrical Walks, Klangspaziergänge im öffentlichen Raum, wobei  sie das Publikum mit speziellen elektromagnetischen Kopfhörern zu einer bisher unbekannten Art  der Wahrnehmung der Alltagswelt einlädt.
Christina Kubisch lehrte von 1994 bis 2013 als Professorin für »Audiovisuelle« an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Seit 1997 ist sie Mitglied der Sektion Musik der Akademie der Künste Berlin. Ihre Installationen, Kompositionen und visuellen Arbeiten wurden weltweit auf internationalen Festivals realisiert und in zahlreichen Museen und Galerien gezeigt. Christina Kubisch lebt und arbeitet in Berlin.

Christina Kubisch ist zu sehen und zu hören:
07.03. – 25.04.2021 | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel

> www.christinakubisch.de

> www.electricalwalks.org

Hyunju Oh

Hyunju Oh – *1988 in Daegu, Südkorea – erforscht die Beziehungen zwischen performativen Klängen und Bildender Kunst und experimentiert mit verschiedenen Möglichkeiten ihrer Präsentation. In ihren Arbeiten fokussiert sie sich darauf, die Emotionen der Erinnerung konzeptionell zu erfassen und diese als poetische und/oder theatralische, audio-visuelle Momente – teils in zeitlicher Straffung, teils in zeitlicher Dehnung – zu kondensieren. Derzeit arbeitet sie daran, diverse Raumsituationen in Klanginstallationen zu transformieren, indem fragmentarische Bestandteile – Objekte, Videos, Medien und Gedanken – als Szene eingesetzt werden und die Installation als eine Art performatives Hörspiel erfahrbar wird. Durch das Zusammenspiel von Objekt mit allegorischer Bedeutung und zeitbasiertem Klang experimentiert sie mit der Transformation in Raum und Wahrnehmung.
Hyunju Oh hat mehrfach in Deutschland ausgestellt – u.a. DYSTOPIE Sound Art Festival 2020 Berlin, Morat Institut Freiburg etc. – Sie erhielt Stipendien und war Teilnehmerin in Förderprogrammen.
Hyunju Oh ist derzeit im Examenstudium an der Hochschule für Musik bei Prof. Peter Kiefer und Prof. Stefan Fricke und arbeitet in einem Studio von basis Frankfurt e.V.

Hyunju Oh ist zu sehen und zu hören:
ab 23.08.2021 | Kunstverein Münsterland | Coesfeld

> www.ohyunju.com

 

Dodo Schielein

Dodo Schielein (D) lebt und arbeitet seit 1992 in Hamburg. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Freie Kunst bei Henning Christiansen an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und besuchte Seminare für Komposition und Musiktheorie, u.a. bei Manfred Stahnke. Tätigkeiten als Komponistin, Klangkünstlerin und bildende Künstlerin.

Dodo Schielein ist mit Papermusic, Höranweisungen und in Workshops zu sehen und zu hören:
13.06. – 12.09. 2021 | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
04.07.2021 | Landesmusikakademie NRW | Heek um 15.00 Uhr
15.08.2021 | Burg Vischering | Ausstellungseröffnung Dodo Schielein und Torsten Bruch in der Hauptburg | Lüdinghausen
28.08.2021 | Kunstverein Münsterland | Coesfeld

> www.dodoschielein.de

 

Christof Schläger

Christof Schläger wurde 1958 in Beuthen (Oberschlesien) geboren. 1968 flüchtete seine Familie in die Bundesrepublik. Nach dem Studium der Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesens entstanden erste Klangperformances Anfang der 1980er Jahre. Seit 1987 leitete er viele Ausstellungsprojekte in der Maschinenhalle „Klangraum“ Teutoburgia und initiierte den Kunst-Wald Park in Herne. Teilnahme an zahlreichen multimedialen Aktionen, Konzerten und Festivals im In- und Ausland, u.a. in Krakau, Lille, Barcelona, New York, Tel-Aviv, Hong-Kong, Helsinki, Shanghai oftmals in Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler/Instrumentenbauer/Komponist in Herne und Amstelveen. Christof Schläger ist verheiratet mit Majon Smit.

Christof Schläger ist zu sehen und zu hören:
30.05. – 20.06.2021 Musikmaschinen und Klangapparaturen | Ausstellungshalle am Hawerkamp Münster | Eröffnung: 30.05. um 12.00 Uhr

> www.christofschlaeger.de

> Animation auf my.matterport.com

 

Ralf Schreiber

Ralf Schreiber spielt mit elektromechanischen Klangerzeugern: kleinen Motoren, Schlag-und Federwerken und selbst schwingenden Saiten. Mit diesen Geräten, die häufig ihrer eigenen Logik folgen, macht er Musik. Dabei werden die Maschinen und präparierte Materialien mithilfe kleinster Bewegungen und Interaktionen zum Klingen gebracht und so die elementaren Wechselwirkungen von Ton und Material untersucht.

Ralf Schreiber ist zu hören und zu sehen:
28.05.2021 | workshop poor Montage | Kloster Bentlage | Rheine
20.06.2021 | workshop poor Montage | Kulturgut Haus Nottbeck | Oelde
04.07. 2021 um 15.00 Uhr | Solarmodule / Klangbaum (letztes Mal) | Landesmusikakademie NRW | Heek

> www.ralfschreiber.com

 

SPLASH – Perkussion NRW

SPLASH – Perkussion NRW ist das Schlagzeugensemble des Landesmusikrates NRW, das den besten jungen Schlagzeuger*innen des Bundeslandes die Möglichkeit bietet, Konzertprogramme zwischen Neuer Musik, Improvisierter Musik und Weltmusik zu erarbeiten und unter professionellen Bedingungen aufzuführen. Das Ensemble präsentierte sich im April 2006 erstmals mit Konzerten in Köln und hat seitdem mehr als 50 Konzerte gespielt, u.a. bei SOUNDSEEING 2016 und auf Tourneen in Italien, Süd-Korea und Brasilien. SPLASH – Perkussion NRW wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert sowie projektweise durch weitere Kooperationspartner. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Ralf Holtschneider und Stephan Froleyks.

> www.lmr-nrw.de

 

Erwin Stache

Erwin Stache, geb. 1960 in Schlema im Erzgebirge, ist Komponist, Klangkünstler und Objektebauer. Er lebt bei Leipzig in Beucha. Seit dem siebten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht. Er studierte vorerst Mathematik und Physik und erhielt hernach eine Ausbildung im Fach Klavier und Orgel. In den 1970er Jahren baute er einen eigenen Synthesizers, eine elektronische Orgel und diverser Objekte aus Fundstücken und Abfallmaterialien alter Audiogeräte. Seit 1983 ist er freiberuflich als Musiker, Klangkünstler, Komponist und Objektebauer tätig und entwickelt eigene Instrumente.

Vorerst spielte er in verschiedenen Rock-, Blues- sowie Jazzformationen. Durch Steffen Schleiermacher, Josef-Anton Riedl, Carsten Seiffarth u.a. eröffneten sich Kontakte zur Neuen Musik und Klangkunst, woraufhin sich zahlreiche Beteiligungen mit facettenreichen Installationen und Aktionen an einer Vielzahl von Festivals ergaben. Seine jetzige Tätigkeit umfasst neben Performances, Ausstellungen, Workshops und Regiearbeit auch den Bau und die Programmierung interaktiver Installationen für Museen und öffentliche Räume.

Erwin Stache ist zu sehen und zu hören:
17.08. – 12.09.2021 | rock’n’popmuseum | Gronau

> www.erwin-stache.de

> Erwin Stache auf YouTube

 

Talking Horns

Achim Fink, Andreas Gilgenberg, Bernd Winterschladen, Stephan Schulze – The show must blow on!

Talking Horns »erzählen« mit ihren Instrumenten höchst unterhaltsame Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient: Für Puristen und Schubladen-Denker unerhört. Das Repertoire wächst beharrlich wie auch die Gemeinde der Freunde akustischer Kunst. Das aparte Erlebnis, musikalische Tiefe ohne Verstärker, Pixel, Pomp und Videoclips zu erreichen, gedeiht besonders in guter akustischer Umgebung: Daher auch der Hang der talking horns, wohlklingende Räume aufzuspüren.
Alle möglichen Facetten von schlichter, manchmal idyllischer Homophonie und kammermusikalischer Qualität bis hin zu komplexer Polyphonie und Poly rhythmik werden in einer direkt zugänglichen universellen musikalischen Sprache umgesetzt. Melodien mit Ohrwurmcharakter entfalten sich über raffinierten rhythmisch-harmonischen Grundgerüsten. Die große Faszination der Talking Horns liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen und gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. Durch permanenten Rollenwechsel erreichen die Talking Horns eine orchestrale Dichte. Und was bedeutet Jazz für die Talking Horns: »Die vorhandenen Mittel mit all ihren Möglichkeiten kompositorisch zu nutzen, improvisatorisch zu gestalten und zu umspielen.«

Die Talking Horns sind zu hören und zu sehen:
12.06.2021 um 19.00 | Außenbereich Heimathaus Altenberge
20.06.2021 | 16.00 – 21.00 Uhr | Heideturm Ibbenbüren
13.06.2021 | DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst | Hörstel
20.06.2021 um 11.00 | Kulturgut Haus Nottbeck (Spielzeit ca. 2 Stunden) | Oelde
20.06.2021 um 18.00 | Musikschule Ibbenbüren
04.07.2021 um 17.00 | Landesmusikakademie NRW | Heek
07.07.2021 um 17.00 | Waldbühne | Gronau

> www.talkinghorns.de

 

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